Meine ersten Wochen im Obstgarten verliefen wechselhaft. Gemeint ist hier die Anschaffung meines neuen Rechners vor einiger Zeit. Ein MAC muss es sein, dass war klar. Aber muss es wirklich ein MAC sein, wenn Apfel drin sein soll? Meine Recherchen führten mich auf verschiedene Alternativen. Welche Hardware benötigt man, damit OS X auch auf anderen Maschinen als Apple-Originalen läuft? Sind Software- oder Hardware-Emulationen besser? Schließlich stieß ich auf den Wolfsburger Anbieter PearC, die Standard-PCs inklusive MAC-Betriebssystem anbieten. Zwar etwas teurer als vergleichbare Konfigurationen bei anderen Anbietern, aber dafür auch schon fertig konfiguriert. Schien mir die sicherste Möglichkeit, um für kleines Geld an einen leistungsfähigen Rechner zu kommen, der OS X unterstütz. Also bestellen. Und dann wundern.
Der Mann von der DHL drückte mir einige Tage später einen Karton in die Hand, in dem es mächtig schepperte. Kiste auf und gucken. Der Rechner war drin aber beim rausheben klapperts erneut. Also aufgemacht das Ding. Hatten die PearCler vergessen, die HD im Gehäuse fest zu schrauben. Glücklicherweise hat das gute Stück beim Transport keinen Schaden genommen. Der erste Start der Maschine verlief dann vielversprechend. Einwandfreies booten und OS X auf einem Rechner, der so gar nicht wie ein MAC aussieht. Software installieren, klappt einwandfrei. Doch dann die böse Überraschung. Software aktualisieren rät zum Update auf OS X 10.5.7; danach ging dann aber leider nicht mehr viel. Kein Ton mehr und die Monitor-Auflösung des 26″ ViewSonic lässt sich nicht mehr einstellen. Nach einigem hin und her habe ich das Gerät dann zurück nach Wofsburg geschickt. Dort konnte glücklicherweise alles wieder hergestellt werden. Seit dem läuft die Maschine einwandfrei; sämtliche Software schnurrt ohne Mucken, die Performance ist hervorragend und stabil ist auch alles. Nach schlechtem Start sind wir also nun doch Freunde geworden, ich und mein PearC.